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Tierschutzverein Unna e.V.

Lieber Besucher,

wir begrüßen Sie auf unserer Internetpräsenz!


 

 

Weihnachtsbasar 2011

PostDateIconMittwoch, den 26. Oktober 2011 um 22:51 Uhr |

Der Tierschutzverein Unna e.V. lädt ein:

Besuchen Sie unseren Weihnachtsbasar mit Schnäppchenmarkt zugunsten Not leidender Tiere

am Sonntag, dem 13. November 2011, von 11.00 – 18.00 Uhr, im Café Bistro im Park, Luisenstrasse 2, in Unna-Königsborn.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Selbstverständlich informieren wir Sie gern über aktuelle Tierschutz-Themen.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Tipps für den Igelschutz

PostDateIconDienstag, den 18. Oktober 2011 um 17:40 Uhr |

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes e.V. vom 17.10.2011

 

Jetzt im Herbst sorgen sich Tierfreunde vermehrt um Igel, die in Gärten und der freien Natur noch auf Futtersuche sind. Die Tiere brauchen aber nur in Ausnahmefällen menschliche Hilfe, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Ansonsten kann eine gutgemeinte Hilfe mehr schaden als sie nützt, denn oftmals werden die Igel aus ihrer natürlichen Umgebung herausgerissen oder aufgenommene Tiere falsch versorgt. Tierfreunde sollten sich zunächst beim Tierarzt oder dem örtlichen Tierschutzverein informieren, bevor sie einen Igel möglicherweise vorschnell in Pflege nehmen.

Jahrelang war man sehr schnell bereit, Igel, die nicht rechtzeitig in den Winterschlaf fielen, in menschliche Obhut zu nehmen, um sie aus vermeintlicher Todesgefahr zu retten. Heute weiß man: Nicht jeder Igel braucht im Herbst unsere Hilfe - aber jede Hilfe muss richtig sein. Grundsätzlich gehören Wildtiere in die Natur und nicht in Menschenhand. Für einen gesunden Igel ist es immer besser, im Freien statt in Gefangenschaft zu überwintern. Darum dürfen auf keinen Fall Igel, die ihr Überwinterungsgewicht erreicht haben oder noch erreichen können, mitgenommen werden. Wirklich hilfsbedürftige Igel sind etwa daran zu erkennen, dass sie tagsüber unterwegs sind, abgemagert erscheinen und sich apathisch verhalten. Auch Igel, die bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke noch draußen herumlaufen, sind meistens geschwächt oder krank. Hilfestellungen bieten die örtlichen Tierheime. Bei Anrufen Rat suchender Igelfinder helfen die Vereine bei der Einschätzung und richtigen Beratung zur Versorgung der Tiere.

Igelfreundlicher Garten

Wer als Gartenbesitzer mehr für die Igel tun möchte, kann das im Herbst anfallende Laub in den Anlagen und auf den Beeten liegen lassen. Dieser natürliche „Mantel“ dient vielen Insekten als Winterquartier. Ein igelgerechter Garten hat darüber hinaus Durchgänge zu anderen Gärten, denn Igel durchstreifen auf ihrer Nahrungssuche große Gebiete. Als Umzäunung gut geeignet sind Hecken und Jägerzäune. Dichte Hecken und Gebüsche gehören ebenso zu dem von Igeln bevorzugten Unterschlüpfen wie Reisig- oder Laubhaufen sowie Hohlräume zwischen Holzstapeln, unter Gartenhäuschen, Schuppen, Treppen, zwischen Steinhaufen und alten Baumwurzeln. Hier können sich die Stachelritter ein geschütztes warmes Nest anlegen und so den Winter ganz einfach verschlafen.

Weitere Informationen sowie auch die Broschüre „Igelschutz“ zum Download finden Sie unter: www.tierschutzbund.de/igelschutz.html

 

Richtig helfen bei jungen Wildtieren

PostDateIconMontag, den 16. Mai 2011 um 17:11 Uhr |

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes e.V. vom 12.05.2011

Gerade jetzt in den Frühlingsmonaten können in Parkanlagen und im Wald oder aber im eigenen Garten Jungtiere heimischer Tierarten beobachtet werden. Der Deutsche Tierschutzbund weist jedoch darauf hin, dass dieser tierische Nachwuchs nur selten die Hilfe des Menschen benötigt. In Zweifelsfällen sollte fachkundiger Rat eingeholt werden, denn eine unnötige Aufnahme schadet dem Tier. Der    Deutsche    Tierschutzbund,    aber    auch    die    örtlichen Mitgliedsvereine, können beraten.


Wer ein Jungtier findet, sollte es zunächst nicht anfassen, sondern nur in einem ausreichenden Abstand beobachten. In der Regel findet das Junge wieder zur Mutter – oder umgekehrt. Der überwiegende Teil der gefundenen Jungtiere benötigt keine menschliche Hilfe, sondern ist in der Natur besser aufgehoben. Nackte Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind, sollten allerdings zurückgesetzt werden.


Befiederte Jungvögel, die noch nicht fliegen können, aber am Straßenrand herumhüpfen, können vorsichtig an einen sicheren Ort in der Nähe gebracht werden – beispielsweise ein abseits der Straße gelegenes Gebüsch. Dabei ist darauf zu achten, dass der Jungvogel in direkter Nähe zum Fundort bleibt. Vögel stören sich nicht am menschlichen Geruch, so dass die Jungtiere nach dem Umsetzen weiter von Alttieren versorgt werden. Auch bei den meisten Säugetieren stellt der menschliche Geruch keinen Grund für die Elterntiere dar, die Jungtiere nicht weiter zu versorgen – Rehkitze oder Hasen, die besonders oft eingesammelt werden, können auch noch nach bis zu 48 Stunden nach Aufnahme zurückgebracht werden. Dabei sollte fachkundiger Rat, z. B. beim Tierschutzverein, eingeholt werden.


Prinzipiell aber gilt: Ist ein Jungtier eindeutig nicht in der Lage – auch nicht durch eine eventuelle Zufütterung vor Ort – allein zu überleben, ist rasche Hilfe notwendig und richtig. Allerdings sollten sich keinesfalls Laien daran versuchen, ein Jungtier zu päppeln oder ein offensichtlich krankes Tier zu behalten. Vielmehr sollte sofort eine spezielle Auffangstation für Wildtiere kontaktiert werden, die das Tier aufnehmen kann. Auch die Auswilderung der Tiere muss so vorgenommen werden, dass die Tiere eine reelle Chance haben, um sich in freier Natur zu behaupten. In keinem Fall sollten Wildtiere in Privathaushalten bleiben. Die Aufzucht in Menschenhand ist immer die Notlösung.


Das Tier-, Natur- und Jugendzentrum des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld (Schleswig-Holstein) dient unter anderem als Auffangstation für beschlagnahmte oder verletzte Wildtiere. Dort kümmert man sich professionell um solche tierischen „Problemkinder“.

 
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